Zum Unesco-Welterbe- und Geopark-Tag gab es am Sonntag, den 2.6.2024 ein umfangreiches Programm mit zahlreichen Info-Ständen und Mitmach-Angeboten in der Lorscher Stadtmitte für jeden Interessierten. Zudem wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Welterbestätte Kloster Lorsch und der Wingertsbergschule unterzeichnet:
Zu dem Lied „Uptown Funk“ von Mark Ronson und Bruno Mars hat die hessische Lehrkräfte Akademie eine Choreografie erstellt, die den Sportlehrerinnen unserer Schule zur Verfügung gestellt wurde. Am 01.12.2023 um 10.00 Uhr tanzten hessische Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften. Auch auf dem Wingertsberg wurde mitgetanzt:
Kurz vor Weihnachten war es mal wieder soweit. Die Tournee-Oper Wien war an der Wingertsbergschule zu Gast und verzauberte die Schülerinnen und Schüler des 4. Jahrgangs mit ihrer Mitmach-Aktionsopernaufführung „Die Zauberflöte – von Wolfgang Amadeus Mozart“. Durch den Gymnastikraum und der Turnhalle wehte der Klang des Glockenspiels und der Zauberflöte.
Die mysteriöse, faszinierende und unerschöpfliche Zauberflöte! Komponiert in fieberhafter Eile, nur Wochen vor seinem Tode, ist dieses lyrische Testament Wolfgang Amadeus Mozarts die Universaloper schlechthin. Eine Quelle der Freude und ständig neuer Entdeckungen, ein zärtlicher und tiefgründiger Wegbegleiter, der für alle Altersstufen etwas zu bieten hat. Die Zauberflöte spricht jeden an, vorerst wegen der wunderbaren Musik, voll Glanz und Poesie, die sicher zum Schönsten zählt, dass Mozart geschaffen hat. Der Text von Emanuel Schikaneder lässt alle Interpretationen offen. Ist es ein Märchen für Kinder? Oder doch ein esoterisches Traktat voller Freimaurer-Symbolik? Oder, ganz einfach, eine volkstümliche Fabel voller Allegorik, eine glanzvolle Verbindung von noblen Ideen und kindlichen Vorstellungen, die durch Mozarts göttliche Hand musikalisch erklärt, geordnet und ins Gleichgewicht gebracht werden. Dieses Meisterwerk gibt jedem Zuhörer etwas zu entdecken, was für ihn allein spezifisch und relevant ist. Prinz Tamino wird von der Königin der Nacht beauftragt, ihre Tochter Pamina aus der Gewalt des Zauberers Sarastro zu befreien, den sie als Tyrannen darstellt. Geleitet von den drei Damen der Königin, hat Tamino noch Papageno als Wegbegleiter. Er ist ein kunterbunter Vogelfänger, dessen offensichtliche Feigheit in starkem Kontrast zu Taminos Vornehmheit und Mut steht.
Papageno erhält ein Glockenspiel und Tamino eine magische Flöte. Die Instrumente sollen ihnen bei ihrem Vorhaben helfen. Sie machen sich auf den Weg und Tamino stellt sehr bald fest, dass die dunklen Mächte nicht Sarastro unterstehen, sondern der Königin der Nacht. Sie hat ihn getäuscht, denn sie will sich an Sarastro rächen, und dazu ist ihr jedes Mittel recht. Um Pamina zu erobern und ihre Freiheit zu gewinnen, muss Tamino drei Prüfungen bestehen, und nach und nach den symbolgeladenen Weg zur wahren Liebe und zum Licht unter der wohlwollenden und weisen Führung Sarastros beschreiten. Am Ende sieht sich die Königin der Nacht und ihr Gefolge vernichtend geschlagen. (entnommen aus www.opera-online.com)
Im vorausgegangenen Musikunterricht wurden die Kinder toll auf diesen Event vorbereitet. Nicht nur der Inhalt der Oper wurde thematisiert, sondern vielmehr ging es inhaltlich um das Gesamtkonzept einer Opernaufführung. Rollenverteilung, Mitspielen, Gesangsstimmen, Orchesterzusammenstellung, Bühnenbild, Bühnenarbeiter, Partituren usw. Natürlich wurden in den einzelnen Klassen auch an interessierte Kinder Rollen für die geplante Aufführung verteilt, denn sie mussten dann Texte auswendig lernen und vor allem anderen agieren. Dabei wurden sie von Sascha und Markus, die mit ihrem österreichischen Schmäh die Kinder begeisterten, durch die Aufführung geführt und auch in Szene gesetzt. Dabei sangen beide wichtige Gesangsteile der Oper live.
Aber auch die Zuschauer und Zuhörer wurden immer wieder ins Geschehen eingebunden, sei es als Schlange, Sklavenchor oder als Feuer und Wasser. Nach gut 60 Minuten war dann Schluss aber da die Gestaltung der Aufführung und das Spiel der Kinder sowie beider Sänger so toll war, mussten die Akteure eine Zugabe geben. Dies ist natürlich in einer richtigen Operaufführung nicht üblich, wurde aber von den Zuhörern dankend angenommen und gemeinsam schmetterte man den Chor der Sklaven „Das klinget so herrlich, das klinget so gut…“
Wie üblich einige tolle Impressionen durch Bilder:
Wir danken Herrn Schmitt und allen Musiklehrerinnen für die tolle Vorbereitung, allen Akteuren für die Mitwirkung sowie dem Team der Tournee-Oper Wien für den tollen Auftritt.
Bericht und Bilder S.Heinrich
Die Zauberflöte 2018 – über Altersgrenzen hinweg extrem beliebt
Ein Hauch der großen Opernwelt wehte durch das Haus
Kurz vor den Weihnachtsferien kommt der vierte Jahrgang der Wingertsbergschule immer in den Genuss, eine speziell für Grundschüler aufbereitetet Opernversion von Mozarts Zauberflöte, hautnah in der Schule zu erleben. Aus Wien kommen zwei professionelle Opernsänger von der „Tournee Oper Papageno“ um im Gymnastiksaal der Turnhalle „Die Zauberflöte“ aufzuführen. Der äußere Rahmen ist gut gewählt und alle Schülerinnen und Schüler sind immer voll ins Geschehen eingebunden. Verschiedene Kinder übernehmen Rollen um die Geschichte der „Zauberflöte“ darzustellen. So werden „der Dirigent“, die „drei Damen der Königin der Nacht“, „die Schlange“, „Die Königin der Nacht“, „Tamino“, „Pamina“, „Serastro“ „Monostatos“ und „der Chor der Sklaven“ von den Kindern übernommen und unter Anleitung der beiden Opernsänger vorbereitet, damit es bei der gemeinsamen Aufführung reibungslos klappen kann.
Die Zauberflöte ist eine der berühmtesten Opern aus der Feder Wolfgang Amadeus Mozarts. Die Musik, die er hierfür komponierte, ist sehr eingängig und bleibt darum auch Menschen im Ohr, die ansonsten mit Opern nicht viel anfangen können. Doch nicht nur Erwachsene können über dieses Stück einen Zugang zur Opernwelt finden, sondern auch Kindern und Jugendlichen wird klassische Musik oft darüber nähergebracht. Tamino erfährt außerdem, dass er und Pamina füreinander bestimmt sind. Aber worum geht es nun eigentlich? Eine kurze Zusammenfassung erläutert die wichtigsten Punkte.
Kurze Zusammenfassung der eingängigen Oper
Protagonist der Zauberflöte ist der furchtlose junge Prinz Tamino. Er wird von der Königin der Nacht damit beauftragt, ihre Tochter Pamina aus dem Schloss von Sarastro zu befreien. Sarastro ist ein Feind der Königin der Nacht.
Gemeinsam mit dem Vogelfänger Papageno macht sich Tamino auf den Weg. Sie bekommen beide eine „Waffe“, die ihnen den Auftrag erleichtern soll. Tamino erhält eine Flöte mit magischen Kräften, Papageno ein verzaubertes Glockenspiel.
Bei Sarastro angekommen, müssen die beiden aber erkennen, dass die Dinge nicht so sind, wie sie scheinen. Nicht der Fürst, sondern die Königin der Nacht hat mit Pamina Böses vor. Tamino erfährt außerdem, dass er und Pamina füreinander bestimmt sind.
Nun beginnt ein Kampf, bei dem sich die beiden erst als Helden und dann gegen die böse Königin beweisen müssen. Am Ende werden nicht nur Tamino und Pamina, sondern auch Papageno und die Frau, die für ihn bestimmt ist, vereint. Ihr Name ist Papagena.
„Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart begeisterte nicht nur zur Uraufführung im Jahre 1791das Publikum in Wien – auch heute gehört dieses Kunstwerk zu den meistgespielten Opern im deutschsprachigen Raum.
Herzliches Kinderlachen auch 2023 mit der Theatergruppe Coq au vin
Ein Highlight kurz vor Ende des Schuljahres gab es für die Kinder der Wingertsbergschule. Coq au vin, eine Schauspieltruppe aus Berlin verzauberte die Kinder der WBS in der schuleigenen Turnhalle mit ihrem „Himmlischen Zirkus“.
„Zwei Engel machen unverhofft eine derbe Bruchlandung auf der Erde. Um die Gunst von „ganz Oben“ zu bekommen begeistern sie die Erdenbewohner mit poetischer und anmutiger Artistik, originellen Ideen, Witz und Charme.“
Eine Mischung aus Clownerei und Artistik mit Wortwitz und passenden Handlungsabläufen bei denen publikumsnah agiert und Reaktionen der Zuschauer herausgefordert wurden.
Hier einige Bildausschnitte des gelungenen Theater-Vormittags:
Herzliches Kinderlachen 2022
Ein Highlight kurz vor Ende des Schuljahres gab es für die Kinder der Wingertsbergschule. Coq au vin, eine Schauspieltruppe aus Berlin verzauberte die Kinder der WBS in der schuleigenen Turnhalle mit ihrem „Furiosen Küchenzirkus“.
Eine Mischung aus Clownerei und Artistik mit Wortwitz und passenden Handlungsabläufen bei denen publikumsnah agiert und Reaktionen der Zuschauer herausgefordert wurden. Zwei Köche, Herr Potefsky und Herr Komkafsky bitten zu Tisch! Es gibt Apfelkuchen! Phantasie- und humorvoll erschaffen die zwei Clowns ihre kleine Küchenwelt, die viel Charme und Magie versprüht. Um die Grundlage des Teiges zu rühren, verflechten sie geschickt artistische Kunststücke mit tänzerischen Choreographien und führen größenwahnsinnig ihre außergewöhnliche Küchentauglichkeit vor. Die Zutaten für den „Apfelkuchen mit Rolle rückwärts“ werden aus einem Backbuch entnommen und spektakulär weiterverarbeitet. Ein Küchenroboter bearbeitet Äpfel, führt sie dem Teig zu und vermengt alles.
Nach der vergangenen, durch Corona eingeschränkten Zeit, war es wieder mal gut herzhaftes Kinderlachen zu hören. Die Schülerinnen und Schüler der einzelnen Jahrgänge konnten bei dieser furiosen Show davon reichlich Gebrauch machen. Aber auch den anwesenden Lehrerinnen und Lehrern tat es mal wieder gut herzhaft zu lachen. Insgesamt 4 Vorstellungen gaben die beiden Herren an zwei Tagen zum Besten. Deutlich sichtbar hatten die Schauspieler ihren Spaß, was die Kinder und sie bis zum Schluss mitlachen ließ.
Vielen Dank an dieser Stelle für die finanzielle Unterstützung durch den Förderverein. Dadurch war es mögliche, dass die Kinder nur einen ganz kleinen Obolus zur Realisierung dieser Veranstaltung beizutragen hatten.
Ich denke es war eine rundum gelungene Veranstaltung und diese Theatertruppe darf gerne wieder an die Wingertsbergschule kommen.
Diese befinden sich in der Bahnhofstraße vor der Ampel gegenüber dem Bettenhaus DORN an der Einfahrt zum kleinen Parkplatz unterhalb der Nibelungenhalle.
Dort können Sie Ihr Kind in der Zeit von 7.00 bis 9.00 Uhr und von 11.00 bis 14.00 Uhr sicher aussteigen und den kurzen Weg zur Schule zu Fuß gehen lassen.
DANKE für Ihre Rücksicht !
Ihr Schulleitungsteam J. Rothfritz N. Helwig B. Klinke
Für unsere Schule ist es wichtig, den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule gut und fließend zu gestalten, damit alle Kinder gut in unserer Schule ankommen können. Deshalb gibt es einen bestimmten Ablauf dieser Übergangsphase, der allen Beteiligten helfen soll, diesen Übergang gut zu schaffen. Von der Anmeldung bis zum Kennenlerntag werden Kinder und Eltern langsam auf den Schulanfang vorbereitet. Durch Patenschaften und Infoabende werden Kinder und Eltern dabei begleitet.
Einige Kriterien zur Schulfähigkeit Ihres Kindes sowie Informationen zur Kann-Kind-Regelung:
Motorische Schulfähigkeit / körperliche Entwicklung
– Keine Schwierigkeiten, sich von vertrauten Personen zu lösen (Eltern, Klasse aufgeteilt, Fachunterricht)
– Einhalten von Regeln (Klassen- und Schulordnung, an Veränderungen arbeiten)
– Selbstständigkeit (keine 1:1 Betreuung)
Kann-Kind-Regelung:
Ende Januar findet die telefonische Anmeldung der Kann-Kinder statt.
Kannkinder sind Mädchen und Jungen, die im Zeitraum vom 1.7.-31.12. das sechste Lebensjahr vollenden. Sie können auf Antrag der Eltern vorzeitig in die Schule aufgenommen werden.
Die Entscheidung trifft die Schulleitung unter Berücksichtigung des schulärztlichen Gutachtens.
Bei Kindern, die nach dem 31.12. das sechste Lebensjahr vollenden, kann die Einschulung von einer zusätzlichen schulpsychologischen Überprüfung der geistigen und seelischen Entwicklung abhängig gemacht werden (§58 HSG).
Falls Eltern eine vorzeitige Einschulung in Erwägung ziehen, sollten Sie mit den Erzieherinnen Ihres Kindes darüber sprechen und sich bitte im Januar des Einschulungsjahres mit der Schule telefonisch in Verbindung setzen. Die aktuelle Elterninfo 2024 finden sie in dieser PDF.
Die Wahl der richtigen Schulform nach der Grundschule ist für Eltern und Kinder von besonderer Bedeutung. Zunächst stellt die Grundschule eine Empfehlung für die weiterführende Schulform aus, die für die weitere schulische Förderung geeignet erscheint. Diese Schulempfehlung beruht auf langfristigen Beobachtungen, einer sorgfältigen Abwägung und wird von der Klassenkonferenz, also unter Beteiligung aller Lehrer/innen, die in der Klasse unterrichten, ausgesprochen. Ist ein Kind für eine weiterführende Schulform nur mit Einschränkungen geeignet, wird dies in der Empfehlung genannt.
Wenn der Wechsel ansteht…
Der Wechsel von der Grundschule zur weiterführenden Schule ist ein großer Schritt für Ihr Kind und die ganze Familie. Idealerweise passt alles zusammen: die Leistungen und das Arbeitsverhalten Ihres Kindes, die Empfehlung der Grundschule, die von Ihnen und Ihrem Kind gewünschte Schulform und die Zusage der aufnehmenden weiterführenden Schule.
Manchmal aber ist der Fall weniger eindeutig und Sie stehen vor einem wirklichen Entscheidungsprozess, in dem Sie die Vor- und Nachteile, die Chancen und Risiken verschiedener Schulformen und Schulen abwägen müssen.
Erkundigen Sie sich bitte ohne Vorurteile über alle möglichen Alternativen.
Für Ihr Kind und Sie bedeutet der Wechsel von der Grundschule zur weiterführenden Schule viel Neues: neue schulische Anforderungen, neue Lehrer/innen, neue Mitschüler/innen, neue Fächer, ein neuer Schulweg und noch Einiges mehr. Dieser Prozess sollte möglichst schonend und ohne Brüche für Ihr Kind ablaufen. Nutzen Sie deshalb die Angebote, die Ihnen die Grundschule und die weiterführende Schule machen, beispielsweise Informationsmöglichkeiten, Schülerpatenschaften oder individuelle Beratungsgespräche.
Woher wissen wir, welche Schulform die richtige für unser Kind ist?
Mit dem Beratungsgespräch der Klassenlehrerin/des Klassenlehrers bekommt Ihr Kind eine Empfehlung der Grundschule, welche weiterführende Schule für das Kind geeignet ist. Die Beratungsgespräche werden gewöhnlich zwischen Dezember und Februar angeboten. In diesem zeitraum finden auch die Informationsveranstaltungen der weiterführenden Schulen statt.
Für die Wahl der passenden weiterführenden Schule sind zunächst einmal die schulischen Leistungen und das allgemeine Lern- und Arbeitsverhalten des Kindes entscheidend. Hinweise zum Lern- und Arbeitsverhalten sowie zum Sozialverhalten sind auf den Jahres- und Abschlusszeugnissen der Grundschule vermerkt. Kriterien zur Beurteilung des Lernverhaltens sind beispielsweise, ob undwelche Lerninhalte Ihr Kind leicht erfasst und welche ihm schwerfallen, in welchem Tempo es lernt, wie gut es sich konzentrieren und die Lerninhalte merken kann, ob es Interesse an bestimmten Fächern hat und ob es aus eigenem Antrieb nach Lösungswegen sucht, ob es bemüht ist, Schwierigkeiten zu vermeiden, usw..
Sie können sich ein eigenes Bild vom Lern- und Arbeitsverhalten Ihres Kindes machen, wenn Sie es bei den Hausaufgaben beobachten:
Beginnt Ihr Kind von selbst mit den Hausaufgaben oder müssen Sie es häufig dazu auffordern?
Erledigt es auch Aufgaben, die es nicht gerne mag, ordentlich und zuverlässig?
Schreibt Ihr Kind an der Tafel notierte Hausaufgaben vollständig und korrekt ab?
Versteht Ihr Kind die Arbeitsaufträge ohne Ihre Erklärungen? Fragt es, wenn ihm etwas unklar ist, nach?
Nimmt es alle für den Unterricht benötigten Materialien verlässlich mit in die Schule?
Kann es mindestens zwanzig Minuten lang alleine arbeiten?
Reichen im Durchschnitt 50 bis 60 Minuten für die Hausaufgaben aus?
Kann es zuhause Texte (z. B. für eine Theaterszene) auswendig lernen und mit anderen sprechen und spielen?
Möchte sich Ihr Kind selbständig Wissen erwerben oder vertiefen (beispielsweise, indem es sich Bücher ausleiht, Wissenssendungen im Fernsehen verfolgt oder viele Fragen stellt)?
Für die Beurteilung der Leistungen Ihres Kindes sind nicht nur Noten ausschlaggebend. Mit der Wahl einer weiterführenden Schule treffen Sie eine Prognose über die zukünftige Leistungsfähigkeit. Dafür ist auch wichtig, ob Ihr Kind im Unterricht erläuterte Gesetzmäßigkeiten in den Übungen bei den Hausaufgaben selbständig anwenden kann (Transfer), beispielsweise bei mathematischen Textaufgaben. Das Sprachverständnis zeigt sich zum Beispiel darin, ob Ihr Kind Erlebnisse spannend und sprachlich zutreffend wiedergeben kann.
Von großer Bedeutung ist auch, ob das Kind Ereignisse sinnvoll in eine Reihenfolge anordnen kann (Bildergeschichten o.ä.), also das Prinzip von Ursache und Wirkung verstanden hat. Ein weiteres Merkmal ist, ob Ihr Kind Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Gegenständen oder Begriffen erkennt und in der Lage ist, Gleiches unter einem Oberbegriff zusammenzufassen.
Über diese leistungsbezogenen Kompetenzen hinaus darf nicht übersehen werden, dass auch die emotionale Sicherheit und das Selbstvertrauen des Kindes eine Rolle spielen. Es gehört zu den Anliegen der weiterführenden Schule, Ihr Kind bei der allmählichen Festigung seiner Persönlichkeit und der Freude am Lernen zu begleiten und zu unterstützen.
Sollten Sie zu einer gänzlich anderen Schulform tendieren als die Empfehlung der Grundschule, können Sie eine schulpsychologische Beratung als zweite Meinung einholen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer Ihr Kind schon länger begleitet und in vielen Situationen erlebt hat, während schulpsychologische Diagnostik immer nur eine Momentaufnahme darstellt. Bedenken Sie, dass sowohl die Grundschule als auch Sie das Wohl des Kindes im Blick haben; niemand hat Interesse daran, Ihrem Kind eine falsche Laufbahn nahezulegen.
Was bedeutet die Wahl der Schulform für unser Kind und unsere Familie?
Die Entscheidung für eine weiterführende Schule ist nicht einfach und Eltern machen es sich oft nicht leicht. Sie wollen das Beste für Ihr Kind und denken dabei vor allem an die Zukunft: Welche Schulform soll mein Kind besuchen, um die besten Chancen für sein späteres Leben zu haben?
Für Ihr Kind dagegen sind vielleicht ganz andere Dinge wichtig, beispielsweise, auf welche weiterführende Schule seine Freunde gehen werden. Grundschulkinder sind sich oft gar nicht oder erst sehr spät bewusst, dass die Wahl der weiterführenden Schulform in erster Linie von ihrem Lern- und Arbeitsverhalten und ihren Leistungen abhängt. Sie sind auch noch nicht in der Lage, die Tragweite der Entscheidung für eine bestimmte Schulform zu überblicken und sollten sie keinesfalls allein treffen. Zu beachten ist, dass die Entscheidung nicht aufgrund von Grundschulfreundschaften gefällt werden sollte. An der weiterführenden Schule schließen die Kinder meistens schnell neue Freundschaften bzw. Freundschaften können auch trotz unterschiedlicher Schulformen oder Schulen bestehen bleiben.
Die Entscheidung für eine weiterführende Schulform zu treffen, obliegt Ihnen als Eltern – aber natürlich sollte Ihr Kind ein Mitspracherecht bei der Auswahl der Schule bekommen, die es in den kommenden Jahren besuchen wird.
Letztlich ist die geeignete Schule für Ihr Kind diejenige, in der sich Ihr Kind gefordert fühlt, aber nicht überfordert wird und an der es sich wohl fühlt. Überlegen Sie, welche Interessen, Stärken und Schwächen Ihr Kind hat und welche Schulform am besten zu diesen Voraussetzungen passt. Bleiben Sie dabei realistisch.
Kinder brauchen Freiheit und Freizeit, manchmal auch Langeweile. Wenn Ihr Kind die Schulform Ihrer Wahl zwar meistern könnte, aber dafür große Opfer erbringen müsste, nehmen Sie besser davon Abstand. Muss ein Kind die weiterführende Schule wieder verlassen, weil es den Anforderungen nicht gewachsen war, empfindet es das oft als persönliche Niederlage. Ein – so erlebtes – Versagen ist für ein Kind zumeist schwer zu verkraften.
Auf der anderen Seite führen viele Wege zu einem bestimmten Abschluss: Berücksichtigen Sie bei Ihrer Entscheidung, dass auch Bildungswege der berufsbildenden Schulen den qualifizierten Sekundarabschluss I (ehemals mittlere Reife), das Fachabitur oder Abitur als Abschluss ermöglichen.
Wie finden wir die richtige Schule für unser Kind?
Die Empfehlung der Grundschule, die Leistungen, das Lern- und Arbeitsverhalten und die Persönlichkeit Ihres Kindes zeigen Ihnen auf, welche Schulform für Ihr Kind geeignet ist. Nun stehen Sie vor dem nächsten Schritt, nämlich der Auswahl einer bestimmten Schule.
Die weiterführenden Schulen bieten gewöhnlich Informationsabende für Eltern und/oder einen „Tag der Offenen Tür“ an, den Sie gemeinsam mit Ihrem Kind besuchen können. Bei solchen Veranstaltungen können Sie sich einen persönlichen Eindruck verschaffen und erste Antworten auf Ihre Fragen bekommen:
Herrscht an der Schule eine freundliche Atmosphäre, ein gutes Lernklima?
Entspricht die räumliche, technische und personelle Ausstattung kind- und zeitgemäßen Anforderungen?
Hat die Schule ein spezielles pädagogisches Profil, hebt sich durch besondere Inhalte oderAktivitäten von anderen Schulen ab?
Welche Lernziele, welches pädagogische Konzept vertritt die Schule?
Gibt es ein Förderkonzept für besonders leistungsstarke oder -schwache Schülerinnen und Schüler?
Welche Beratungsmöglichkeiten bietet die Schule an?
Werden die Übergänge ins Berufsleben systematisch gestaltet?
Suchen Sie nach Möglichkeit das Gespräch mit Lehrkräften und Schüler/innen der Schule, gegebenenfalls auch mit anderen Eltern – und hören Sie bei der Entscheidung auch auf Ihr Gefühl, denn Sie kennen Ihr Kind am besten.
Wie läuft der Schulwechsel ab?
Für die Anmeldung zur weiterführenden Schule bekommen Sie von uns ein Formular. Dieses muss bis 5.3. ausgefüllt an die Schule zurückgegeben werden. Bei der Wahl des gymnasialen Bildungsganges ist es notwendig drei Wunschschulen anzugeben, falls Ihre „Nummer 1“ mehr Anmeldungen erhält als sie aufnehmen kann. Das Anmeldeformular muss von allen Erziehungsberichtigten unterschrieben werden.
Über die Aufnahme an einer weiterführenden Schule informieren Sie dann die weiterführenden Schulen gewöhnlich nach den Osterferien.
Bei Fragen zum Anmeldeverfahren wenden Sie sich gerne an die Grundschule bzw. an Ihre Klassenlehrerin/Ihren Klassenlehrer.
Eine Übersicht zu den oben genannten Fragen finden Sie unter nachfolgenden Links:
Eine Übersicht über alle wichtigen Termine zu den weiterführenden Schulen im aktuellen Schuljahr finden Sie zum entsprechenden Zeitpunkt auf unserer Seite mit den Terminen.