Orchester im Klassenzimmer 2019

Durch die Sporthalle der Wingertsbergschule schwebten an zwei Tagen orchestrale Klänge. Im Gymnastikraum der Halle boten drei Musiker des Staatstheaters Darmstadt den Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 3 und 4 einen kleinen Einblick in klassische Werke und stellten dabei gleichzeitig, ihre meisterhaft beherrschten, Instrumente vor. Es handelte sich dabei um eine Zugposaune, eine Geige und eine Klarinette.

Die drei erzählten den Kindern einiges über ihre Instrumente, Funktion, Entwicklungsgeschichte, Spielweise und durch die Auswahl der einzelnen Musiktitel gelang es ihnen auch die Kinder in Bewegung zu versetzen. Aber auch verschiedene Stimmungen und Klangfarben die einzelnen Stücke innewohnten zu transportieren.

Elf Klassen wurden an zwei Vormittagen bedient. Dies war für die Musiker bestimmt nicht einfach aber sie brachten den Inhalt der Veranstaltung auf eine spannende und originelle Art rüber. Die Schülerinnen und Schüler waren voll bei der Sache und es hatte den Anschein, dass es allen Beteiligten eine Menge Spaß vermittelt hat.

Wie immer sprechen die Bilder für sich:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir danken den drei Musikern des Staatstheaters für diese gelungene Präsentation.

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Känguru Wettbewerb 2019

Tolle mathematische Leistungen beim Känguru-Wettbewerb

Schon seit 21 Jahren findet in Deutschland dieser mathematische Wettbewerb in den Jahrgangsstufen 3 bis 13 statt. Hochschulmathematiker aus Australien kamen auf die Idee, einmal im Jahr einen Wettbewerb anzubieten, an dem viele, möglichst alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen sollten – und wollen. Dazu müssten die Aufgaben nicht zu schwer, aber sehr anregend sein, das Spektrum der Aufgaben so breit sein, dass jede und jeder etwas findet, was sich lösen lässt und dabei noch Spaß macht Herausgekommen ist ein Multiple-Choice-Wettbewerb, der seit 1978 in Australien stattfindet und an dem sich dort wenige Jahre später schon 80% der Schulen beteiligten. Auf diesen australischen Wettbewerb, der dem Gedanken der Freude an der Beschäftigung mit Mathematik Gestalt gibt, trafen Anfang der 90er Jahre zwei französische Mathematiker. Sie beschlossen, nachdem sie Organisationsform und insbesondere die Aufgaben studiert hatten, einen solchen Wettbewerb auch in Frankreich aufzubauen – und zu unserem Glück luden sie sehr bald auch andere Länder zur Teilnahme via Mitarbeit ein. Den Namen „Kangourou des Mathématiques“ („Känguru der Mathematik“) hat dieser Wettstreit zu Ehren der Erfinder aus Australien erhalten, denn von ihnen kommt die erfolgreiche Idee für Form (Multiple Choice) und Inhalt, die Aufgaben also. Im Sommer 1994 wurde der internationale Verein „Kangourou sans Frontieres“ mit Sitz in Paris gegründet, um die internationale Koordinierung, insbesondere die Vorbereitung der Aufgaben durch eine internationale Mathematikergruppe zu organisieren. Die Aufgaben sind in allen teilnehmenden Ländern im Wesentlichen gleich, und werden überall am selben Tag bearbeitet. Der Klausurtag jedoch ist einheitlich der 3. Donnerstag im März. Ein Vergleich der Ergebnisse zwischen den Ländern erfolgt nicht. Die Zahl der teilnehmenden Länder ist im Laufe der Jahre gewachsen und liegt nun bei ca. 60. In Deutschland nahmen am 17.03.2016 knapp 10.400 Schulen mit insgesamt ca. 850.000 Schülerinnen und Schülern teil. Vorbereitet und ausgewertet wird er einmal im Jahr von dem gleichnamigen Verein, der seinen Sitz an der Humboldt-Universität in Berlin hat.

Vor Ort wurde auch in diesem Jahr dieser Wettbewerb von Frau Nicola Helwig organisiert und durchgeführt. Finanziell wurde Sie dabei vom Förderverein unterstützt, der wie jedes Jahr die Teilnahmegebühren übernommen hat. Alle Schülerinnen und Schüler aus dem vierten Jahrgang, sowie jeweils drei Schülerinnen und Schüler aus dem dritten Jahrgang wurden gesponsert.

Dabei belegten nach erfolgreicher Auswertung auch Lorscher Grundschüler vordere Plätze. Erfolgreiche Teilnehmer(innen) aus den dritten Klassen: Leara Korte, EmmaLotte Eichmann, Marijan Alimi, Quirin Altenhofen, Zoé La Pietra und Lea Maquart. Aus den vierten Klassen: Victoria Ehnes, Moritz Volk, Victoria Kern, Paul Gagnus, Jonathan Petering, Moritz Wulfken, Marius Filbert und Merle Schartz. Den größten Kängurusprung – die meisten aufeinanderfolgenden Aufgaben richtig gelöst – schaffte Moritz Wulfken.

Weitere Infos dazu in folgendem Presseartikel:

31.05.2019 Känguru-Wettbewerb 2019

 

Wer selbst einmal probieren möchte, hier eine Auswahl von gestellten Aufgaben:

3-Punkte-Aufgaben

Mein Hamsterbaby Wuschel ist 2 Wochen und 2Tage alt. In wie vielen Tagen ist Wuschel 3 Wochen alt?

(A) 1               (B) 2               (C) 3               (D) 4               (E) 5

Arno hat Äpfel mitgebracht. Er teilt sie sich mit seinen 5 Freunden. Jeder bekommt einen halben Apfel. Wie viele Äpfel hat Arno mitgebracht?

(A) 2               (B) 3               (C) 4               (D) 5               (E) 6

4-Punkte-Aufgaben

Lena hat sich ein Passwort ausgedacht. Es hat mehr als 6 Zeichen. Die beiden letzten Zeichen sind Ziffern. Die Buchstaben L, E, N und A sind enthalten, aber nur zwei davon sind groß geschrieben. Welches könnte Lenas Passwortsein?

(A) elan184     (B) L5e1n2A     (C) 1AneL73     (D) LEnA63     (E)le592na

Beim traditionellen Kuhrennen in den Flumserbergen haben die Wettfreunde Benny, Kjeld, Egon und Yvonne die Reihenfolge für die ersten 4 Plätze getippt:

Benny: Susi, Alma, Heidi, Fea,                Kjeld: Susi, Heidi, Fea, Alma

Egon: Alma, Fea, Heidi, Susi,                  Yvonne: Heidi, Fea, Susi, Alma

Für jede Kuh haben genau 2 Wettfreunde den richtigen Platz vorausgesagt.

In welcher Reihenfolge galoppierten die 4 Kühe ins Ziel?

(A) Susi, Fea, Heidi, Alma                (B) Alma, Susi, Heidi, Fea    (C) Susi ,Fea, Alma ,Heidi

(D) Heidi, Fea, Susi, Alma    (E) Susi, Heidi, Fea, Alm

5-Punkte-Aufgaben

Jules Kette soll aus 20 Perlen in 4 Farben bestehen. Jule hat schon 3 blaue und 9 silberne Perlen ausgesucht. Mindestens eine Perle soll rot sein und mindestens eine weiß. Wie viele Möglichkeiten für die Anzahl der roten Perlen gibt es?

(A) 4               (B) 5               (C) 6               (D) 7               (E) 8

Die beiden Brüder von Frida sind Zwillinge und 6 Jahre jünger als sie. Zählt man das Alter der 3 Geschwister zusammen, erhält man eine der folgenden Zahlen. Welche?

(A) 29             (B) 32             (C) 23             (D) 35             (E) 27

Viel Spaß beim Rätseln

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Mitmachmärchen 2019

Käfer & Co I … wenn sich zwei streiten

ein musikalisches Mitmachmärchen von Frank Ströber

Schon seit einiger Zeit übten die Schülerinnen/Schüler der ersten beiden Jahrgänge der Wingertsbergschule Lieder über den coolen Käfer Kurt, die schüchterne Raupe Rita und andere Insektenkinder.  Einige textsichere Kinder stimmten mit ein, andere summten nur mit oder schwangen im Takt dazu, wenn es hieß „Ich bin Kurt und Kurt ist cool“ oder „Ich bin einfach ich“. Als es dann am Dienstag, den 07. Mai 2019, endlich soweit war und Frank Ströber mit seinem ersten Stück der „Käfer & Co“-Serie an die Wingertsbergschule kam, war die Freude bei den Jungen und Mädchen enorm. Es hatte sich bereits herumgesprochen, dass einige wenige Auserkorene das Glück haben würden, in die Rollen der kleinen Insektenkinder schlüpfen zu dürfen und gemeinsam mit dem Waldschrat Frank Ströber das musikalische Theaterstück vor der Bergwiesenkulisse zu präsentieren. Außerdem durften einige Kinder die Lieder mit ihren ausgedachten Bewegungen begleiten oder dem Stabröhrenglockenspiel zauberhafte Klänge entlocken. Doch auch wer nicht für eine der heiß begehrten Rollen ausgewählt wurde, durfte am Geschehen eifrig mitwirken: Alle wurden herzlich dazu eingeladen, mit zu klatschen, zu zirpen, zu krabbeln und natürlich zu singen. Die Spannung war riesig, als die kleinen Akteure – nach und nach mit liebevoll arrangierten Kostümen ausgestattet – nun wirklich die Bühne betreten durften und Frank Ströber das gesamte Publikum mit seinen Erzählungen mitnahm zur Insektenschule Bergwald. Hier gab es für die Insektenschülerinnen und -schüler sowie ihre Lehrerin Frau Holzwurm einen Neuzugang in der Klasse, durch den so einige herausfordernde Situationen entstanden: Dass an der Schule neue Raupenmädchen Rita wird vom coolen Leuchtkäfer Kurt geärgert und muss sich nun nicht nur mit ihrer Traurigkeit, Einsamkeit, Enttäuschung und Wut auseinandersetzen, sondern auch damit, unter den vielen fremden Insektenkindern irgendwie Freundschaften zu knüpfen. Dies gelingt ihr dann zum Glück auch, aber schon wird die Lage auf der Bergwald-Bühne wieder ernst und knifflig. Kurt stürzt bei einem Flugwettbewerb ab und fällt dadurch in der Gunst seiner einstigen Bewunderer. Plötzlich fühlt er sich in der Verliererrolle und muss auch noch krank zu Hause bleiben. Ausgerechnet Rita, die so sehr von Kurt bei ihrem Start an der Schule geärgert wurde, soll ihm die Hausaufgaben vorbeibringen. Beide Insektenkinder haben an dieser Situation zunächst sehr zu knabbern. Wie sollen sich die beiden nur verhalten? Besser aufeinander zugehen oder doch lieber trotzig weiterhin auf dem eigenen Standpunkt verharren? So konnte man an manchen Stellen des Stückes „Wenn sich zwei streiten“ auch nachdenkliche Gesichter unter den jungen Zuschauern entdecken. Schließlich ging es unter anderem auch um ernste Themen wie Mobbing und darum, wie Konflikte gewaltfrei miteinander zu lösen sind. Immer wieder wurde hierzu das Publikum von Frank Ströber befragt, was denn wohl am besten zu machen sei, um ein Problem zu lösen, und wie sich die Insektenkinder denn ihrer Meinung nach verhalten sollten. Natürlich kamen jede Menge gute Ratschläge von Seiten des Publikums und der Knoten platzte. So ging dann letztendlich auch alles gut aus, die Insektenkinder vertrugen sich und es konnte zur großen Erleichterung aller wieder aufgeatmet werden. Entsprechend konnten die Kinder der Wingertsbergschule an diesem Tag nicht nur mit unglaublich viel Spaß beim Theaterstück mitmachen und es genießen – sondern dabei auch für sich selbst einiges hinsichtlich der eigenen Streitkultur, Kommunikationsfähigkeit und der Akzeptanz von vermeintlich Schwächeren oder Andersartigen lernen. Den Schülerinnen und Schülern war die große Freude darüber, gemeinsam mit allen anderen in der Schulturnhalle an einem großen Ganzen mitwirken zu können, deutlich anzusehen.

Hierzu unsere Bildergalerie:

 

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Turnwettkampf 2019

Erfolgreiche Turnwettkämpfer der Wingertsbergschule

Manchmal ist die 13 auch eine Glückszahl. Denn  am 13.03. bestritt eine Turnwettkampfmannschaft unter der Leitung der Sportfachleiterin Debora Totaro und der engagierten Mutter und Turntrainer Frau Sabine Kallenbach-Gremm in Bensheim Auerbach einen auf Kreisebene ausgeschriebenen Wettkampf.

Diese jährlich durchgeführte Veranstaltung beinhaltet einige schwierige turnerische Aufgaben. Diese wurden jedoch von den Lorscher Schülerinnen und Schüler mit Bravour gemeistert. So galt es am Parallelbarren zu schwingen und einen sauberen und sicheren Abgang über den Barrenholm zu turnen, am Boden musste eine kleine Kür absolviert werden mit Rolle vorwärts, Rad schlagen und Handstand an der Wand, es galt auf den längsgestellten Kasten zu springen, über eine Bank zu balancieren mit Drehung in der Mitte der Bank und rückwärts weiterzulaufen, am Reck aufzuschwingen und am Ende des Wettbewerbs  zog jede Gruppe eine Bildkarte als Los und versuchte die vorgegebene Abbildung aus dem Bereich Akrobatik als Gruppe darzustellen

Die Aufgabenstellung bei dem Wettkampf war, alle 10 Kinder starten bei allen Geräten. Die punktniedrigste Wertung pro Gerät wird jeweils bei einem Mädchen und bei einem Jungen vom Kampfrichter gestrichen.  Pro Übungsteil gibt es 1 Punkt und zusätzlich 1-3 Punkte für die Ausführung.  Das Gesamtergebnis ergibt sich durch die Addition der Platzziffern bei allen Geräten.

Zu den vorhandenen Talenten der Lorscher  kam noch der Trainingsfleiß und schon seigten die Wingertsbergschülerinnen und –schüler unbedrängt in der Kategorie große Schulen. Sie verwiesen die anderen Schulen mit klarem Abstand auf die Plätze.

Die erfolgreiche Turnmannschaft setzte sich aus folgenden Schülerinnen und Schülern zusammen:

Lucia und Helena aus der 4a, Viktoria, Melek, Florentine und Rianna aus der 4f, Lena 2c, Anna 2d, Joshua 3d, Benjamin 2c, Hella aus der 1b war Ersatz musste aber zum Glück nicht eingreifen, da sich von den aktiven Turnerinnen und Turnern niemand verletzte.

Hoffen wir, dass wir im neuen Schuljahr wieder eine schlagkräftige Mannschaft bilden können. Gilt es doch den Titel eines Mannschaftssiegers auf Kreisebene  der Grundschulen zu verteidigen.

Lieben Dank an Frau Totaro und Frau Kallenbach-Gremm, die uns wieder trainiert und unterstützt haben.

 

Turnwettkampf 2018:

Turnmannschaft der Schule wieder erfolgreich

Schon seit mehreren Jahren nimmt die Wingertsbergschule an den jährlich stattfindenden Turnwettkämpfen auf Kreiseben der Grundschulen teil. Bisher konnten die Schülerinnen und Schüler der Wingertsbergschule immer vordere Plätze belegen. Auch in diesem Jahr waren die Turnerinnen/Turner unter der Leitung von Fr. Debora Totaro sehr erfolgreich. Frau Totaro als Sportfachleiterin der Schule hatte im Vorfeld tatkräftige Unterstützung durch Frau Sabine Kallenbach-Gremm. Beide führten ein ausgiebiges und intensives Training mit den zur Verfügung stehenden Turnaspirantinnen/Turnaspiranten durch und formierten eine sehr schlagkräftige Truppe.

Die Lorscher gingen gut vorbereitet an den Start um bei dem angesagten Mehrkampf, es mussten insgesamt sechs Stationen durchturnt werden, mit acht Mädchen und zwei Jungen den ersten Platz zu erturnen. Unterstütz wurde das Team noch von Frau Sandra Molitor, die das Amt eines Kampfrichters übernahm.

Die Aufgabenstellung bei dem Wettkampf war folgende:

  • Alle 10 Kinder starten bei allen Geräten. Die punktniedrigste Wertung pro Gerät wird jeweils bei einem Mädchen und bei einem Jungen vom Kampfrichter gestrichen.
  • Der Wettbewerb besteht aus Übungsteilen am Boden, Reck, Parallelbarren, Bank, Bock und Kasten.
  • Pro Übungsteil gibt es 1 Punkt und zusätzlich 1-3 Punkte für die Ausführung.
  • Als Abschluss des Wettbewerbes zieht jede Gruppe eine Bildkarte als Los und stellt die vorgegebene Abbildung aus dem Bereich Akrobatik als 10er Gruppe dar. Hierfür erhält die Mannschaft einen Zusatzpunkt.
  • Das Gesamtergebnis ergibt sich durch die Addition der Platzziffern bei allen Geräten.

 

Zu der erfolgreichen Mannschaft zählten: Valerie Degen (4c), Lucia Stier (3a), Helena Ruck(3a), Isalie Breitenbach(4b), Julia Ehnes (4d), Sophie Utecht (4b), Amelie Schüter (4a), Lotta Jäger(4b), Daniel (4e), Linus (4d) u. Als Ersatz stand zur Verfügung Lea Nufer.

So sehen unsere erfolgreichen Turner aus!

Lieben Dank an Frau Totaro und Frau Kallenbach-Gremm, die uns wieder trainiert und unterstützt haben.

 

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Sportabzeichen 2018

Auch 2018 haben die Wingertsbergschüler wieder im Rahmen der Bundesjugendspiele am Sportabzeichen-Wettbewerb teilgenommen. In diesem Jahr wurden mit 130 Urkunden so vielewie noch nie verliehen:

Am 12.3.2019 wurde in der Presse darüber berichtet.

 

Auch im vergangenen Jahr haben zahlreiche Schülerinnen und Schüler im Rahmen unserer Bundesjugendspiele erfolgreich am Sportabzeichen-Wettbewerb teilgenommen:

In der Presse wurde darüber berichtet.

 

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100 Tage in der Schule

Schon 100 Tage in der Schule

Wie lange ist es nun schon her, dass 129 Kinder ihre Schullaufbahn angetreten haben? Wie lange liegen die Feierlichkeiten schon zurück aus dem Kindergartenkinder zu Schulkindern wurden? Man sollte es nicht glauben, aber es sind genau 100 Tage. Dazu wurde erstmals an der Wingertsbergschule ein Schulvormittag in allen sechs ersten Klassen organisiert,  bei dem sich mit vielfältigen Angeboten, alles um die magische Zahl 100 gedreht hat.

Die Idee, den 100. Schultag zu feiern, stammt ursprünglich aus den USA. Die Bildungsvermittlung in diesem Land mag dem ein oder anderen nicht gerade als vorbildlich erscheinen, aber es kommt ja darauf an was man daraus macht. Die Umsetzung in der Schule war sehr eindrucksvoll und gelernt haben die Kinder bei dieser Veranstaltung eine ganze Menge. An verschiedenen Stationen stand die Zahl 100 im und außerhalb des Klassensaals im Mittelpunkt des Interesses. Dabei konnten die Kinder aus der großen Anzahl der Angebote frei wählen. So konnten Zahlen geschrieben, Puzzles gelegt, Perlen zu Ketten aufgefädelt, Kniebeugen und Hampelmänner gesprungen, Buchstaben geschrieben,  Schneeflocken geschnitten, Dinge gesammelt, mit Legos und Steckwürfeln Gebilde gebaut werden und auch 100 Sekunden ganz still sein geübt. Der 100-er Tag forderte die Erstklässler auf spielerische Art und Weise heraus. Manche Aufgaben waren besser alleine, andere schneller in der Gruppe zu lösen.

Frau Mechtild Brettinger, Klassenlehrerin der 1a, hatte die Idee und das Jahrgangsteam zog begeistert mit, so dass für die Schülerinnen und Schüler der 100-er Tag ein unvergessenes  Erlebnis wurde. Die Rückmeldungen aus den Klassen waren nur positiv und vielleicht gelingt es uns einen solchen Ausnahmetag fest ins Programm der Wingertsbergschule zu integrieren.  Für alle Kinder der ersten Klassen, wie auch für den Rest der Schulgemeinde gilt daher der Spruch. „Bleibt weiterhin begeistert und neugierig!“

Die Bilder sprechen ihre eigene Sprache:

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Farbenfest

Farbenwoche in der Klasse 1a

Über den Zeitraum von 6 Tagen hat sich die Klasse 1a ganz intensiv mit den Farben beschäftigt. Jeden Tag stand eine andere Farbe im Mittelpunkt. Die Grundfarben rot, grün und blau bildeten das Gerüst und Farbmischungen wie lila, orange und gelb ergänzten das Farbenspiel. Farblich passend gekleidet kamen die Kinder zur Schule und brachten Gegenstände in der jeweiligen Farbe mit. Es wurde geschrieben, gerechnet, gebastelt und ein Farbenbuch gestaltet.

Die Fenster und Wände des Klassenzimmers verwandelten sich nach und nach in die verschiedenen Farben und Kunstwerke der Kinder konnten somit toll präsentiert werden. Ein Kinderbuch „Kennst du Blauland“ von Tina Rau wurde begleitend dazu vorgelesen. Der Umgang mit dem Wasserfarbkasten stand dabei in Kunst im Mittelpunkt des unterrichtlichen Geschehens.

Zum Abschluss dieses Projekts wurden die Eltern ins Klassenzimmer eingeladen, um die Werke ihrer Kinder zu bewundern. Toll war es, dass auch einige Väter sich die Zeit nehmen konnten um die Werke ihrer Kinder zu bewundern. Die Klasse hatte noch eine kleine Präsentation mit Gesang und Tanz vorbereitet, in der ebenfalls auf die verschiedenen Farben Bezug genommen und auch den Eltern nochmals verdeutlich wurde was in der Projektzeit alles passiert war.

Bei farblich passendem Essen verbrachten die Eltern mit ihren Kindern und der Klassenlehrerin Frau Mechtild Brettinger noch eine gemütliche Zeit zusammen.

 

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Theater

Weihnachten in Koala-Land

Das Theater PassParTu (http://www.theaterppt.com) war wie in jedem Jahr auch 2018 an unserer Schule und begeisterte mit ihrem Stück Chrismas in Koalao-Land:

http://www.theaterppt.com/theater-fuer-kinder/weihnachten-in-koala-land.html

Wir danken Heidi Callewaert und Thomas Zotz für die immer wieder wunderschönen Stücke und zauberghaften Momente, die wir mit ihrem Theater erleben dürfen.

 

Polleke Bär oder zwei Freunde erleben ihr größtes Abenteuer

Das Theater PassParTu weilte am 17.11. an der Wingertsbergschule mit ihrem aktuellen Stück „Polleke Bär auf Abenteuer“. Das Einpersonenstück, Heike Callewaert nimmt ihr Publikum mit auf eines von Pollekes Abenteuer. Der Inhalt setzt an der kindlichen Erlebniswelt an und lässt ihn zum Helden und Identifikationsfigur werden. Gespielt wurde auf der Bühne der Nibelungenhalle mit und zwischen zehn 2,40 Meter hohen Bildern, die nach dem Prinzip eines Zieh- und Schiebebilderbuches funktionieren. Die tollen Illustrationen wurden von der renommierten Bilderbuch-Illustratorin Corina Beurenmeister gemalt.

Polleke Bär und Fritz Biber finden im Wald am Flussufer eine alte Waschschüssel. Auf dem Biberteich hinter dem Biberdamm schippern die beiden damit herum. Das Wolfskind möchte gern mitspielen. Aber das wollen Polleke und Fritz nicht. Sie haben Angst vor dem Wolfskind.

Eines Nachts, als die beiden Freunde in ihrem neuen „Waschschüssel-Schiff“ übernachten, rächt sich das enttäuschte Wolfskind und zerstört den Biberdamm. Das „Schiff“ wird von der Strömung flussabwärts getrieben. Aber davon merken Polleke und Fritz überhaupt nichts. Und am Morgen, beim Aufwachen, fängt das spannende Abenteuer an. Denn sie kennen sich nicht mehr aus, wo sind sie gelandet alles ist ihnen fremd.

Die große Aufgabe des kleinen Bären ist es, seinen Freund Fritz Biber und sich selbst unversehrt heim zu bringen. Es ist eine Wanderschaft voller Herausforderungen, voller schöner Momente und Begegnungen, aber manchmal auch voller Angst und Verzweiflung. Sie müssen Mutproben bestehen und Gefahren trotzen.

„Polleke Bär auf Abenteuer“ geht gut aus! Die beiden Freunde kommen nach vielen Strapazen wohlbehalten zurück nach Hause. Mit den Kindern wurde zum Abschluss noch gemeinsam versucht einen positiven Schluss für diese Geschichte zu finden. Frau Callewaert arbeitete einige Möglichkeiten heraus, wie Polleke, sein Freund Fritz und das Wolfskind, ohne Angst miteinander umgehen könnten.

Ich denke, so zeigten auch die Reaktionen der Kinder, dass dieses Theaterstück ein voller Erfolg war und für Kurzweil gesorgt hat. Der erste und zweite Jahrgang jedenfalls verfolgte das Geschehen auf der Bühne konzentriert und fasziniert.

Hier noch einige Bilder von der Aufführung:

pollekebaer

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Judo

Judo – der „sanfte Weg“

Judo, wörtlich „sanfter/flexibler Weg“ ist eine japanische Kampfsportart, deren Prinzip „Siegen durch Nachgeben“ beziehungsweise „maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand“ ist. Gegründet wurde dieser Kampfsport von Kanō Jigorō (1860–1938), als er eine Symbiose aus alten Jiu-Jitsu-Stilen schuf, die er seit seiner Jugend mit großem Fleiß trainiert hatte. Heute wird Judo in über 150 Ländern ausgeübt und ist damit die am weitesten verbreitete Kampfsportart der Welt. Judo ist nicht nur ein Weg zur Leibesertüchtigung, sondern darüber hinaus auch eine Philosophie zur Persönlichkeitsentwicklung.

Dies gelang den Trainer des TVgg Lorsch-Judoabteilung, Luisa Froitzheim, Patrick Froitzheim und Helmut Kublik auf interessante Art den Schülerinnen und Schülern der Wingertsbergschule zu vermitteln. An zwei Tagen kamen jeweils drei Klassen in den Genuss während ihres Sportunterrichts diese spannende und actionreiche Sportart kennenzulernen. Dabei zeigten sich die Trainer sehr variabel, bedienten sie doch an diesem Vormittag unterschiedliche Altersklassen. Mit Begeisterung und Engagement machten die Schülerinnen und Schüler mit und hielten sich an die von den Trainern vorgegebenen Reglungen. Es wurde gedehnt, gelockert, erwärmt und kleine Wettspiele durchgeführt und natürlich auch Wurf- und Fallübungen.

Einige Schüler sind bereits im Verein aktiv und konnten auch schon zeigen was sie alles gelernt haben Sie stellten sich gerne zu Demonstrationszwecken zur Verfügung und unterstützten die Trainer. Immer wieder wiesen diese auf Verletzungsgefahren hin und erklärten sehr anschaulich wie diese Situationen zu vermeiden sind, auch wiesen sie auf die Wichtigkeit des richtigen Fallens hin.

Diese Initiative kam auf das Betreiben von Ronald Elbert zustande, der im Judoverein aktiv ist und sein Sohn noch an unserer Schule ist. Seine Idee war es das Schulprojekt „Tag des Judo“ in der Zeit vom 05.-19.11.2018 zu organisieren, zumal in diesem Zeitraum wieder bundesweit Kooperationen zwischen Vereinen und Schulen durchgeführt werden. Das Ziel ist es, durch Projektunterricht zum Thema „Judo – ein Sport zur Stärkung des Selbstbewusstseins und der sozialen Kompetenz“ schon den jungen Schülerinnen und Schülern den Judosport näherzubringen. Der „Tag des Judo“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller allgemeinbildenden Schulen. So können neue Kontakte zwischen Schulen und Vereinen entstehen, aber auch bereits bestehende Kooperationen werden durch den „Tag des Judo“ untermauert.

Sollte von den Schülerinnen und Schülern der eine oder andere sein Interesse für diese Sportart entdeckt haben, dann kann er montags ab 17:00 Uhr und dienstags ab 18:00 Uhr im Ehlried das Dojo der Judokas aufsuchen und am Training teilnehmen.

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Handball

Aktionstag Handball

Drei Klassen kamen in den Genuss am Grundschulaktionstag Handball eine gemeinsame Initiative des Deutschen Handballbundes, des Hessischen Handball-Verbandes sowie der AOK teilnehmen zu können. Frau Michaela Dluzak von der Handball-Abteilung des TVgg Lorsch zeichnete für die Umsetzung der Aktion in der Schule verantwortlich. Es ging um eine „Schnupperhandballstunde“ den Kindern sollte die Freude am Handball und am lebenslangen Sporttreiben vermittelt werden. Als Aktionszeitraum war der 15. September bis 15 Dezember geplant. Die Wingertsbergschule führte diese Veranstaltung am 08.11.2018 durch. Insgesamt nahmen nach Angaben des HHV an diesem Grundschulaktionstag 70 hessische Schulen teil.

Durch allerlei Spiel- und Übungsformen gelang es den Verantwortlichen vom Handballverein bei den Kindern nie Langeweile aufkommen zu lassen und begeistert spielten die Kinder mit. So galt es sich mit dem Luftballon vertraut zu machen, mit dem Partner zusammenzuspielen und natürlich auch mit dem Handball zu agieren. Schweißtreibend war diese Übungseinheit schon aber beide Trainer konnten durch ihr spürbare Begeisterung für diesen Sport auch die Kinder begeistern und zum fleißigen mitmachen gewinnen.

Toll war im Vorfeld, dass es für alle Beteiligten einheitliche Trikots gab und jedes Kind eine Erinnerungsurkunde mit nach Hause nehmen konnte. Vielleicht hat der eine oder andere der Kinder auch Lust auf Handballspielen bekommen. Der Verein würde sich auf jeden Fall freuen und neue Mitspieler gerne begrüßen wollen.

Sollte es dieses Angebot nächstes Jahr wieder geben, dann ist die Wingertsbergschule garantiert wieder mit von der Partie.

Wie immer einige Bilder des Aktionstages.

Text und Bilder H. Neumann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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